Regeln und Varianten für das Wichteln
Heute gibt es viele Varianten für das Weihnachtswichteln. Ein Grundprinzip ist dabei die geheime Herkunft der Geschenke. Von wem welches Geschenk stammt, bleibt ein Wichtel-Mysterium – zumindest, solange es nicht zufällig erraten oder ausgeplaudert wird. Für wen man ein Geschenk mitbringen soll, wird klassisch ausgelost. Dazu kommen die Namen von allen, die mitmachen, gefaltet in einen Beutel oder eine Schüssel und jeder und jede zieht dann einen Zettel. Erwischt man dabei den eigenen Namen, wandert dieser zurück und man zieht noch einmal. Da kleine Kinder noch nicht schreiben und lesen können, lassen sich die Namen für ein Wichteln in der Kindergartengruppe am besten beim Elternabend ziehen.
Alternativ kann man ganz auf das Ziehen von Namen im Vorfeld verzichten. Dann bringen alle, die beim Wichteln mitmachen, einfach ein Geschenk mit, das sie selbst gut finden. Bevor die Geschenke besorgt werden, sollten dabei jedoch folgende Fragen geklärt sein:
- Bis wann und wo muss das Geschenk abgegeben werden?
- Gibt es ein Geschenkemotto?
Zum Beispiel:- Das Geschenk muss ein Buch sein.
- Das Geschenk muss eine bestimmte Farbe habe oder Eigenschaft erfüllen.
- Das Geschenk muss etwas mit einem bestimmten Thema wie Tiere oder Magie zu tun haben.
- Das Geschenk muss einen bestimmten Anfangsbuchstaben beginnen.
Tipp: Um es anspruchsvoller zu machen, können auch verschiedene Mottos kombiniert werden.
- Gibt es Ausschlusskriterien? Zum Beispiel: Das Geschenk darf nichts Essbares sein oder nicht aus Plastik bestehen?
- Wie teuer darf das Geschenk sein? Legt dafür eine Preisspanne fest.
- Wie sollte das Geschenk verpackt sein? Neutral mit Packpapier oder Zeitungspapier oder bunt mit Geschenkpapier? Wichtig: Wenn das Geschenk für jemand Bestimmtes gedacht ist, muss der Name draufstehen.
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