Die drei Kinder Udo, Lilly und Klara fahren mit ihrer Tante Lena zu einer Waldhütte. Es ist dunkel und die Kinder fürchten sich vor den Geräuschen des nächtlichen Waldes und den Augen, die überall aufleuchten. Doch Tante Lena leuchtet mit der Taschenlampe umher und zeigt den Kindern, dass sich dort nichts Unheimliches versteckt. Dennoch haben die Kinder am Abend Schwierigkeiten einzuschlafen. Sie haben Angst vor der Dunkelheit. Also kuschelt sich ihre Tante mit ihnen hin und nimmt sie mit auf eine Fantasiereise zu den magischen Lichtern der Nacht: Glühwürmchen, leuchtende Quallen im Meer oder das Nordlicht. Und sie zeigt den Kindern, dass sie beim Träumen durch die Strahlkraft ihrer Fantasie selbst im Dunkeln leuchten. Wie schön!
fantasievoll – bildhübsch – leuchtend
ab 3 Jahren
Ein bezaubernd illustriertes Bilderbuch über die Wunder der Nacht, das Kindern die Angst vor der Dunkelheit nimmt.
Eine Fantasiereise zu magischen Wunderlichtern
Eine Gutenachtgeschichte, die Ängste nimmt
In ihrem fantasievollen Bilderbuch kombiniert Marta Balmaseda kurze, leicht verständliche Erzählpassagen mit poetischen Einschüben und farbintensiven Bildern voller Wärme. Dabei geht es vor allem darum, der Angst vor der Dunkelheit eine Welt der Wunder entgegenzusetzen. Denn „wenn die Sterne Geheimnisse flüstern und die Mondstrahlen Zaubersprüche weben“, ist da gar nichts Schreckliches mehr, vor dem man sich fürchten muss. Mit einer liebevollen Fantasiereise zur Schlafenszeit vermittelt Tante Lena den Kindern, wie viel Schönes erst im Dunkeln zum Vorschein kommt. Besonders wertvoll ist dabei die Botschaft, dass die Kinder mit ihrer Fantasie selbst ein Leuchten in sich tragen. Denn das fördert direkt das kindliche Selbstvertrauen und stärkt so mehr als alles andere die Widerstandskraft gegen Ängste.
Bilder, die Vertrauen schenken und zum Staunen bringen
So wie die Fantasiereise, die poetische Sprache und die liebevolle Zugewandtheit der Tante wirken auch die seitenfüllenden Bilder der Angst im Dunkeln entgegen. Hier gibt es keine scharfen Kanten und unheimlichen Winkel. Stattdessen vermitteln weiche Übergänge und warme Farben ein flauschig-geborgenes Gefühl. Dazu sorgen die bunten Wunderlichter der Nacht zusammen mit den fröhlichen rotwangigen Gesichtern für ein kribbelig-schönes Staunen. Das macht das große Bilderbuch zur idealen Gutenachtgeschichte, die zu einer neuen positiven Perspektive auf die Nacht und zu wohligen Träumen einlädt. Dass dabei die klassische Eltern-Kind-Situation zuhause gegen eine Tante-Neffe-Nichten-Geschichte in der Waldhütte ausgetauscht wird, ist ein extra toller Kniff. Denn dadurch wird das Umfeld, in dem sich ein Kind sicher fühlen darf, sanft vergrößert. Damit bereitet das Bilderbuch auch toll auf das Woanders-übernachten vor.
Liest du deinem Kind jeden Abend eine andere Geschichte vor oder muss es immer dieselbe sein? Hat dein Kind Angst im Dunkeln? Wie gehst du damit um? Kannst du uns noch andere Bücher empfehlen, die zur Schlafenszeit Mut machen? Schreib uns einen Kommentar!
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