Artikel: 6-10 Jahre
 

Erstlesebücher zum Lesenlernen und -lieben

Aller Anfang ist schwer, auch beim Lesenlernen. Erstlesebücher machen es deinem Kind etwas leichter. Auf geht’s!  

Beginnt ein Kind damit, die Welt der Buchstaben zu begreifen, kommt es aus dem Staunen oft gar nicht mehr heraus. Überall, wo früher nur seltsame Zeichen standen, erkennt es auf einmal Worte und Sätze, die einen Sinn ergeben. Aber aller Anfang ist schwer. Jeder Buchstabe muss gelernt und mit einem Laut verknüpft werden. Die Laute müssen zu Silben, dann zu Wörtern miteinander verbunden und die Bedeutung erschlossen werden. Zwischen dem einfachen Lesen eines Wortes und dem Begreifen seines Sinns liegen einige Hürden. Dementsprechend sind Erst-Lesebücher so aufgebaut, dass sie deinem Kind den Zugang zum Text möglichst leicht machen.  

Mädchen liest

Was sind Erstlesebücher? 

Erstlesebücher erkennst du bereits an der Gestaltung. Sie haben in der Regel große, serifenlose Buchstaben, viele Bilder und kurze Sätze im linksbündigen Flattersatz. So lässt es sich nämlich besonders leicht lesen. Die Geschichten sind kurz und einfach verständlich, sowie durch Zeilenumbrüche, Absätze und Kapitel in kleine Sinneinheiten unterteilt. Vorsicht: Allzu einfache und langweilige Geschichten bringen einfach keinen Spaß und demotivieren. Achte also trotz geringer Lesefähigkeiten auch auf den Inhalt. Damit der Inhalt die kleinen Leseanfänger anspricht, gibt es Erstlesebücher zu allen möglichen Lieblingsthemen von Kindern. Indianer, Piraten, Fußball, Pferde, Feen, Jungs-, Mädchen-, Schulgeschichten – die Auswahl ist riesig. Je nach der individuellen Lese-Kompetenz deines Kindes gibt es Erstlesebücher in verschiedenen Lesestufen. Sie unterschieden sich vor allem hinsichtlich der Textmenge, Schriftgröße und des Bildanteils.   

Bücher aussuchen

Was für Erstlesebücher gibt es? 

Erstlesebücher unterscheiden sich nach Themen und Lesestufen (Link) (Schwierigkeitsgraden) sowie nach ihrem inhaltlichen Konzept. Typische Bücher für Erstleser sind: 

  • Bild-Wörter-Geschichten, in denen Hauptwörter im Text durch Bilder ersetzt werden. Solche Texte kannst du bereits in der Vorschule mit deinem Kind lesen. 

  • Bücher zum Gemeinsam Lesen – sie verbinden niedrige Lesekompetenzen mit der Fähigkeit, komplexe Geschichten zu erfassen. Immer abwechselnd werden schwierigere, längere Leseabschnitte von einem geübten Leser und einfache, kurze Abschnitte vom Leseanfänger gelesen. Solche Bücher eignen sich für Kinder ab der ersten Klasse.  

  • Erstlesebücher nach Lesestufen 1 bis 3, die entweder mehrere kurze Geschichten oder eine durchgehende Geschichte mit kurzen Kapiteln enthalten. Je nach Buchreihe und Lesestufe enthalten diese Bücher häufig auch Rätselfragen, spannendes Sachwissen oder Fragen zum Textverständnis.  

  • Bücher mit der Silben-Methode. Sie unterteilen das Wort – meist durch verschiedene Farben – in einzelne Silben. Dadurch folgt das Lesen dem Sprachrhythmus und erleichtert das  Erschließen der Wortbedeutung. Auch die späteren Rechtschreibkompetenzen werden auf diese Weise unterstützt 

  • Kinderbuchreihen, die geübte Leser animieren, ein Buch nach dem anderen zu verschlingen. In diesen Reihen bleiben die Hauptfiguren gleich, lösen kniffelige Fälle und erleben spannende Abenteuer. Da muss man einfach wissen, wie es weitergeht. 

  • Altersgerechte Sachbücher, Zeitschriften und Comics. Manche Erstlesebücher orientieren sich für die Lese-Motivation bereits an diesen Formaten, indem sie zum Beispiel Comic-Elemente aufgreifen oder Sachbuch-Informationen einbinden.  

Hast du mit dem Lesenlernen bei deinem Kind schon Erfahrungen gesammelt? Welche Bücher haben es besonders motiviert? Schreib uns einen Kommentar!  

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